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4 außergewöhnliche Tipps für deinen Garten

von KINN Living Mai 11, 2021 5 min read

4 exceptional tips for your garden

Draußen wird es endlich wieder wärmer und der Sommer steht schon vor der Tür:

Eine Zeit, in der wir wieder viel Zeit in unserem Garten verbringen werden. Und da wir so viel Zeit dort verbringen, möchten wir ihn natürlich auch dieses Jahr wieder besonders schön gestalten. Wir haben deshalb ein paar tolle Tipps zusammengestellt, wie du deinen Garten bepflanzen und arrangieren kannst. Tipps, auf die du vielleicht noch gar nicht gekommen bist!


1- Verleihe deinem Garten eine neue Form!

Das darfst du gern wörtlich nehmen! Versuche es dieses Jahr doch mal damit, Sträuchern oder Büschen in deinem Garten eine interessante neue Form zu geben. Dabei sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt: Ob Skulpturen, Figuren oder Formen wie Quader und Pyramiden, alles ist erlaubt. Letztere eignen sich besonders gut für Einsteiger, gelingen diese, kann man sich an kniffligere Formen wagen. Nimm dazu einfach ein Stück Draht oder Pappe und baue daraus eine Schablone, so lässt sich die auserwählte Form anschließend ganz leicht selbst mit einer Heckenschere schneiden. Für komplizierte Figuren benötigst du ein Drahtkorsett in der entsprechenden Form, die der Busch oder der Strauch später bekommen soll. Dieses wird dann einfach um ihn herum gelegt und aus der Form ragende Triebe abgeschnitten.


Entscheidend ist auch, welche Schere angewendet wird: Für präzise Schnitte beispielsweise sollte eine Schafschere verwendet werden, denn diese eignet sich dafür besonders gut. Elektrische Heckenscheren können aber durchaus auch angewendet werden, wenn es um gröbere Schnitte geht.


Wichtig ist außerdem zu erwähnen, dass sich solche Schnitte nicht für jede Sträucher- und Buschart eignet. Besonders gut eignen sich zum Beispiel Gewächse wie Buchs, Eibe, oder Forsythien. Aber auch Glanzmispeln und Kirschlorbeer eignen sich hervorragend für ein solches Vorhaben. Weniger gut hingegen eignen sich undichter wachsende Sträucher und Büsche. Ein Beispiel dafür sind Nadelgehölze aller Art (mit Ausnahme der Eibe) und Kräuter Pflanzen wie Thymian oder Rosmarin. Letzteres ist zwar ein wahrer Alleskönner und kann beim Kochen oder auch für den Haushaltsputz als Alternative für harsche, chemische Inhaltsstoffe in ökologischen Reinigungsprodukten verwendet werden. Es eignet sich dafür aber weniger, wenn es um Aktivitäten außerhalb des Hauses wie eben Formschnitte geht.


Jetzt magst du vielleicht denken, dass Formschnitte sich nur für große Gärten eignen, da Formen ja auch Platz benötigen. Aber: Das stimmt so nicht! Formschnitte eignen sich sogar besonders gut für kleinere Gärten, denn durch einen solchen Schnitt wird das Wachstum der beschnittenen Pflanze begrenzt. Das bedeutet, dass sie sich nicht mehr ungehindert in deinem Garten ausbreiten kann. Formen wie Quader oder Kugeln wirken zudem eher statisch, das bringt Ruhe in den kleinen Garten als Kontrast zu vielen verschiedenfarbigen Blumen.


2- Pflanze einen Baum!

Warum Obst wie Kirschen, Äpfel und Pflaumen im Supermarkt kaufen, wenn man dafür auch einfach kurz in seinen Garten huschen und sie umsonst und ganz frisch vom eigenen Baum pflücken kann? Einen Baum zu pflanzen ist gar nicht so aufwendig, wie man denkt! Und es bringt eine Menge Vorteile mit sich. Neben frischem Obst spenden sie Schatten an heißen Sommertagen, dienen als Sichtschutz zu den Nachbarn oder sind gut für unsere Umwelt. Sie können dem Klimawandel entscheidend entgegenwirken, indem sie Photosynthese betreiben und somit das für den Klimawandel verantwortliche Kohlendioxid aus der Luft aufnehmen. Anschließend wandeln sie es unter Verwendung von Lichtenergie in Biomasse um - es entsteht ein organischer Stoff. Außerdem produzieren sie für uns alle lebenswichtigen Sauerstoff. Du siehst, es gibt viele gute Gründe, einen eigenen Baum in seinem Garten anzupflanzen! Mit diesen einfachen Schritten gelingt es dir:



  1. Suche dir einen Baum im Gartencenter deiner Wahl aus. Dabei spielt auch das Klima eine Rolle, in dem sich dein Garten befindet, das du bei deiner Wahl beachten solltest
  2. Hast du dich entschieden, gilt es nun, das Loch für den entsprechenden Baum auszuheben. Es sollte doppelt so groß sein, wie die Wurzeln des Baumes selbst. Der Boden des Erdloches sollte anschließend gelockert und Dünger hinzugegeben werden. Nun kannst du deinen Baum einpflanzen.
  3. Beim Einpflanzen des Baumes solltest du darauf achten, ihn genau auszurichten, bevor du das Loch mit Erde auffüllst. Im Anschluss sollte er noch gegossen werden. Hierzu eignet sich ein sogenannter Gießrand am besten, den du ganz einfach durch das Anhäufen von etwas Erde um den Baum herum herstellst.
  4. Nachdem dein Baum gepflanzt ist, geht es an die Pflege: Achte vor allem darauf, regelmäßig abgestorbene Äste mit einer Baumschere zu entfernen, damit er gesund bleibt. Durch das Beschneiden des Baumes kannst du außerdem Einfluss auf das Wachstum nehmen.


Mit diesen Tipps und Tricks sollte der Ernte deines eigenen Obstes nichts mehr im Wege stehen!


3- Setze auf Biodiversität!

Viele entscheiden sich heutzutage für einen eher spärlich bepflanzten, eintönigen Garten, weil dieser im Alltag leichter händelbar erscheint. Dabei bietet ein üppige Pflanzenvielfalt so viele Vorteile nicht nur für Tiere, sondern auch für uns Menschen! Eine Vielfalt an Pflanzen und Blumen im heimischen Garten bedeutet nämlich, viele Produkte wie Früchte oder Kräuter nicht mehr im Supermarkt kaufen zu müssen. Das spart eine Menge an Geld und Zeit! Es reicht dann zum Beispiel der schnelle Gang in den Garten, wenn die liebsten Kräuter mal wieder aufgebraucht sind. Ob Bärlauch, Rosmarin, Thymian, Schnittlauch oder Strauchbasilikum - sie alle kann man kinderleicht im eigenen Garten anpflanzen! Auch Früchte wie Erdbeeren und Himbeeren lassen sich ohne viel Aufwand heranziehen. Hinzu kommt, dass die meisten von ihnen Blüten bekommen, die nicht nur wunderschön anzusehen sind, sondern auch wichtige Insekten wie Schmetterlinge, Hummeln und Bienen anlocken und somit die Biodiversität fördern, die für uns alle essentiell ist. Auch Blumen wie Ringelblumen und Sonnenblumen oder andere Zierpflanzen sorgen nicht nur für einen farbenfrohen, sondern auch für einen artenreichen Garten. Allen voran der Lavendel lockt durch seinen wohlriechenden Duft zahlreiche Insektenarten an und ist darüber hinaus außerdem vielseitig einsetzbar als Heilpflanze, in der Küche oder auch für den Haushalt als umweltschonende Wasch- und Reinigungs Alternative in Waschmittel, Reinigern und Co.


4- Baue die etwas andere Art von Gartenmöbeln!

Herkömmliche Gartenmöbel wie Sonnenliege und Outdoor-Tisch kann wahrscheinlich schon jeder Gartenbesitzer sein Eigen nennen. Wie wäre es denn dieses Jahr mit einer anderen Art von Gartenmöbeln, nämlich solche für Tiere? Insektenhotels zum Beispiel kann man im Baumarkt erwerben oder wer gerne bastelt kann sie auch einfach selber bauen:


  1. Zunächst gilt es, alle Materialien zu besorgen: Man benötigt 5 Fichtenbretter, Kanthölzer sowie 2 Einschlagbuchsen, Schilfhalme, etwas Dachpappe, kleine Leisten, Schrauben und Nägel für die Dachpappe
  2. Ist alles besorgt, kann es mit dem Grundgerüst losgehen: Als erstes werden die Kanthölzer mit Hilfe der Einschlagbuchsen in Form eines Rechtecks eingeschlagen. Dazwischen werden ein unteres und ein oberes Brett gespannt.
  3. Anschließend sollten für das Dach 3 Bretter zugeschnitten werden, zwei Bretter für je eine Seite und 2 weitere Bretter für das unterste und das oberste Querfach. Die übriggebliebenen Bretter werden dann genutzt, um daraus Fächer zu bauen.
  4. Nun ist das Innere der Fächer an der Reihe: Sie werden mit den Schilfhalmen so gefüllt, dass die Öffnung nach außen zeigt. Sie dienen als Unterschlupf für die Insekten. Die Halme können vorher mit Draht zusammengebunden werden, damit sie nicht verrutschen. Es sollte außerdem darauf geachtet werden, dass die Halme durchgetrocknet, naturbelassen, frei von Pestiziden und nicht imprägniert sind.



Neben Insekten kann man aber auch anderen Tieren ein Zuhause im eigenen Garten geben:

Vogel- und Igelhäuser sind eine tolle Alternative oder Ergänzung! Aber egal, für welche man sich letztendlich entscheidet: Sie alle sind sehr nützlich für Mensch und Tier. Solche Häuschen bieten Schutz für Bienen, Igel und andere kleine Tiere und helfen dadurch, diese Tierarten und somit die Artenvielfalt zu erhalten. Und dir bieten sie jede Menge Spaß, denn ab jetzt kannst du in deinem Garten seltene Vögel beobachten oder dabei zusehen, wie ein kleiner Igel über den Rasen tappst.

 

Article written originally in German by Laura Glass


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